Schreib-Tipp #1: Die besten Ideen kommen dann, wenn man sie vergisst

Ein Spaziergang im Park, ein paar Blätter, deren Tänzeln dein Geist nachhängt – und plötzlich ein klarer Gedanke: Nach wenigen grübelnden Metern verweht. Sätze, die aus einem verblassenden Morgentraum in dein Bewusstsein fahren: Verflogen, sobald du dir die Augen reibst. Große Erkenntnisse, die sich im beiläufigen Sprechen vor dir entfalten: Im Gedächtnis mit dem übrigen Smalltalk verschmolzen. Ich will gar nicht wissen, wie viele grandiose Einfälle der Welt (oder, in unserem Fall, der Literatur) auf diese Weise schon verloren gegangen sind. Wenn du noch kein Notizbuch in der Jackentasche hast, ist deshalb jetzt ein guter Zeitpunkt, etwas dagegen zu tun. Egal, ob besondere Chraktereigenschaft, genialer Plot Twist oder einfach nur eine urkomische Wortneuschöpfung: Irgendwann wirst du das alles sehr gut brauchen können. Nur den Stift nicht vergessen – (sehr) verzweifelte Menschen sollen ihre (sehr) guten Einfälle schon mit angestochener Fingerkuppe notiert haben

(In den nächsten Wochen werde ich hier einige Tipps veröffentlichen, die Lust auf’s Schreiben und deine Texte für andere lesbarer machen – schau also ruhig noch mal vorbei!)

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