Schreib-Tipp #3: Beim ersten Entwurf nicht zurückschauen!

Es kann schon mal vorkommen, dass man in einen richtigen Schreibwahn gerät und Zeile um Zeile zu Papier bringt. Aber meistens sitzt man da und rätselt, wie es jetzt bitteschön weitergehen soll. Die Versuchung ist dann immer groß, sich das bereits Geschriebene noch mal anzusehen, hier und da ein Wort auszutauschen, einen Satz durchzustreichen oder i-Pünktchen dicker zu malen. Nur, damit man irgendwie am Text arbeitet. Dabei merkt man dann immer mehr, wie schlecht er eigentlich ist, und verliert vollkommen die Lust, weiterzuschreiben.

So weit solltest du es nicht kommen lassen – lieber mal ein paar Minuten still sitzen und überlegen, was jetzt kommen könnte, als in diesem Zustand der Einfallslosigkeit deine bereits getane Arbeit wieder zunichte machen! Wenn das Kapitel oder gar das Buch zu Ende geschrieben ist, wirst du sowieso noch mehr Korrekturen machen müssen, als dir lieb sind. Beim ersten Entwurf solltest du dich also einfach bemühen, ihn irgendwie fertig zu bekommen.

(Übrigens muss ich die Textabschnitte, die ich in einem „Schreibwahn“ verfasst habe, immer am Gründlichsten überarbeiten, weil sie jegliches logischen Zusammenhangs entbehren ^^)

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