Warum ich mich von YouTube verkrümele (oder: die pragmatische Katharsis)

Hallo! Heute kommt der vielleicht bloggigste Blog-Eintrag, den ich je veröffentlicht habe. Es geht nämlich nicht, wie sonst immer, um irgendwelche neuen Ergüsse meiner unermesslichen Kreativität, sondern um echte Gedanken.

Also: Ich werde aus zwei Gründen ab morgen nicht mehr auf YouTube zu finden sein, das heißt, nicht mehr als „Max Christis“. Zuerst einmal der irrelevantere Grund – meine alten Stop-Motion-Videos und Animationen. Diese Dinger sind grauenhaft schlecht produziert, und während meine Freunde und ich darüber lachen können, wird das zukünftigen Arbeitgebern wohl eher schwer fallen. Das finde ich sehr schade, aber so ist es eben. Daher möchte ich diese Videos nicht mehr mit mir in Verbindung gebracht sehen.

Der andere, wohl allgemein wichtigere Grund: YouTube ist (trotz der vielen kostenlosen Alben… aber psst!) keine Musikplattform. Produziert man nicht gerade Mainstream-Tracks oder Party-Mixes (oder ist eh schon bekannt), schert sich dort niemand um einen. Ist ja auch verständlich – die Leute wollen Unterhaltung. Meine Musikist zwar wirklich (noch) nicht hörenswert, aber trotzdem sind die Aufrufzahlen echt lächerlich. Daher hat es für mich keinen Sinn, diese Plattform länger zu unterhalten. Ist hald schade um die sieben Cent an Werbeeinahmen, die ich jährlich einstreiche (so, das darf ich jetzt auch verraten. In your face, YouTube :D).

Long story short: YouTube ist nicht das richtige Mittel für mich. Daher werde ich meinen Namen aus meinem Kanalnamen nehmen, alle Musikvideos löschen und mich von dort zurückziehen. Das hat den Vorteil, dass die Leute sich weiterhin über meine grausigen Stop-Motion-Filmchen amüsieren können (von denen dieses hier eindeutig das beste ist!). Und sollte ich irgendwann so berühmt sein, dass Leute, die auf diese Videos stoßen, mich auch noch anderweitig kennen, dann ist mir das bestimmt schon egal. Sollte, wie gesagt.

Zu finden bin ich also noch auf Bandcamp, Soundcloud und diesem wunderbaren Blog, für dessen Lesen ich dir herzlichst danken möchte. Wir sehen uns dann bei der nächsten komischen Komposition oder Kurzgeschichte 🙂

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